Vor dem letzten Freitag kannte ich weder die Band ‘myMichele’ noch die Muh-Bar in Neftenbach. Ich war deshalb nicht schlecht überrascht,als ich in meinem Posteingang ein Email, generiert von meinem Kontaktformular auf www.brnet.ch, mit einer Einladung zu einem Konzert von ‘myMichele’ in der Muh-Bar in Neftenbach vorfand.

Gefunden über meine Webseite hat mich Kurt Müllner, ein ehemaliger Arbeitskollege, welcher sich schon damals in der Freizeit sehr intensiv mit Musik befasste. Aus dieser Zeit habe ich noch eine CD von den Juke Box Heroes in meiner Sammlung.

Im Internet ist alles Wissenswerte über die Band ‘myMichele’ wie auch über die Muh-Bar nachzulesen.

Da ich sowieso nichts besseres vor hatte und immer noch an Musik interessiert bin, leistete ich der Einladung folge und war kurz vor 8 Uhr in der Muh-Bar. Diese traf ich allerdings fast leer an und musste deshalb auch nicht lange auf mein Bier warten. Mit etwas Verspätung traf dann auch die Band ein und da der Beginn mangels Besucher noch etwas verschoben wurde, hatte ich Gelegenheit mit Kurt über alte Zeiten und auch Aktuelles zu plaudern.

Das Konzert selbst übertraf dann meine Erwartungen bei weitem. Obwohl die Einheimischen, welche vor allem zum Trinken in eine Bar gehen, ständig reklamierten, dass die Musik zu laut sei, fand ich den Sound äusserst ‘knackig’, ausgwogen und keinesfalls zu laut.

Das Repertoire umfasst ein weites Spektrum von bekannten Interpreten und so hatte ich fast jeden Titel schon einmal gehört. Alles tönte für meine Laien-Ohren sauber und fehlerfrei. Einzig bei Rolling in the Deep von Adele hatte ich das Gefühl, dass die sonst wirklich sehr gute Stimme von Michele an ihre Grenzen stösst.

Die Muh-Bar war während des Gigs relativ gut besucht, allerdings mit ständig wechselnden Gästen. Sympatisch dass kein Eintritt und auch kein Aufschlag auf die Preise erhoben wird. Mit einer Hutsammlug wird das Finanzielle erledigt!

Mein Fazit zu diesem Gig möchte ich mit dem Spruch von der ‘myMichele’ Webseite … ‘myMichele ist nicht nur für die Ohren eine wahre Perle…’ und mit dem Sprichwort ‘Perlen vor die Säue werfen‘, welches mir dazu spontan in den Sinn kommt, umschreiben.

Was auch nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Tatsache, dass alle Gitarren von einem Bandmitglied selbst hergestellt werden. Mehr zur Band kann auf deren Webseite nachgelesen werden.

7 Juli 2012, von Beat