• Auf den Spuren von Giovanni Segantini

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Silvaplana, 30. August 2012.

Unsere 4 Tage Ferien im Engadin haben wir vor allem damit verbracht, die Spuren des faszinierenden Malers Giovanni Segantini zu verfolgen.

Nach dem wir am ersten Tag zur Segantini Hütte gewandert sind, fuhren wir am zweiten Tag den Malojapass hinunter Richtung Süden, wo wir die Ortschaften Buisano und Caglio aufsuchten. Hier in der Lombardei, zwischen Lecco und Mailand, wohnte und arbeitete der Maler in den Jahren 1881 – 1886. Am Lago di Puisano entstand 1882 die erste Fassung von ‚Ave Maria auf der Überfahrt‘. In Buisano scheint aber der berühmte Maler in Vergessenheit geraten zu sein.

Am Lago di Puisano

Ave Maria bei der Überfahrt

Ganz anders im Bergdorf Caglio! Da stösst man ohne langes suchen auf ein sehr schön gemachtes Freilichtmuseum mit einem gut beschilderten Weg, der auch am ehemaligen Wohnhaus des Malers vorbeiführt. Und all dies, obwohl der Maler nur ein halbes Jahr in dieser Gemeinde verbracht hat.

Segantini Freilichtmuseum in Caglio

In den Jahren 1894 – 1899, als Giovanni Segantini mit seiner Familie in Maloja wohnte, diente ein Hotel in Soglio als Winterquartier. Deshalb lag es nahe, bei unserer Ausfahrt, auch diesem sehr schön gelegenen Ort im Bergell einen Besuch abzustatten.

Blick auf Soglio im Bergell

Da das Wetter am letzten Tag wie vorausgesagt schlecht war, konnten wir dann auch noch wie geplant dem Segantini Museum in St. Moritz einen Besuch abstatten. Dieser Besuch hat sich mehr als gelohnt, konnten wir doch einmal Original Bilder aus nächster Nähe betrachten. Vor allem die 3 grossen Bilder (La vita, La natura, La morte) in der Kuppel sind schlichtweg beeindruckend!

30 August 2012, von Beat

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