Da ich in letzter Zeit sehr viel mit den Makro Objektiven unterwegs war, suchte ich neben dem Nikon 105mm und dem Sigma 150mm Makro Objektiv noch eine Alternative mit einer etwas längeren Brennweite. Das 200mm Makro Objektiv von Nikon wird in allen Testberichten bezüglich Bildqualität als hervorragend eingestuft. Bemängelt wird aber immer wieder der träge Autofokus. Aufgrund dieser Berichte und natürlich auch deshalb, weil meine Ausrüstung mehrheitlich aus Nikon Produkten besteht, habe ich mir dieses Objektiv angeschafft.

Der erste Eindruck war dann eher etwas zwiespältig! Da dieses Objektiv scheinbar schon etwas in die Jahre gekommen ist, findet man am Blendenring eine Arretierung auf der höchsten Blende für moderne Automatik Kameras. Wenn diese Arretierung nicht eingerastet ist, funktioniert die Kamera nicht richtig. Auch die Umschaltung von Autofokus auf manuelle Fokussierung wirkt etwas altbacken. In der Praxis zeigte sich dann auch, dass der bei der Einstellung ‘Autofokus’ blockierte Fokusring eher ein Nachteil ist, da nicht wie bei modernen Objektiven ein manueller Eingriff möglich ist.

Die ersten Bilder, aufgenommen im nahe gelegenen Biotop, waren bezüglich Schärfentiefe eher enttäuschend! Deshalb habe ich dann bei den nächsten Gelegenheiten versucht, die Blende mindesten auf 11 oder höher einzustellen, was dann aber auch mit höheren ISO Einstellungen und einer passenden Verschlusszeit nicht immer das erwartete Resultat gebracht hat.

Nachfolgend doch ein paar einigermassen gelungene Aufnahmen.

Libelle am alten Rhein bei Ellikon

Junge Eidechse im Biotop Pfungen

Fliegende Libelle im Biotop Pfungen

Trotz allen oben beschriebenen Nachteilen ist es sogar gelungen, fliegende Libellen zu fotografieren. Dabei hat vielleicht sogar der als träge bewertete Autofokus positiv dazu beigetragen (alle fliegenden Libellen wurden mit AF aufgenommen).

Bei der Fotografie von Tieren und dabei vor allem von Kleinstlebewesen ist eine längere Brennweite von Vorteil, da die grössere Distanz zu eben diesem Lebewesen dieses weniger an Flucht denken lässt.

20 August 2012, von Beat

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Trevortak
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