• Fotoreise Namibia - Reisebericht Teil 3

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Nachdem wir uns die ersten 9 Tage vorwiegend der Landschaftsfotografie gewidmet hatten, stand für die letzten 4 Tage die Tierfotografie im Vordergrund. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut, natürlich auch, weil dabei mein neu erworbenes Super-Tele-Zoom-Objektiv (AF-S NIKKOR 180–400 mm 1:4E TC1,4 FL ED VR) seine Qualität unter Beweis stellen konnte.

Um 9:30 Uhr verlassen wir Spitzkoppe und fahren direkt zum Erindi Private Game Reserve, unserem nächsten Aufenthaltsort für die folgenden 2 Übernachtungen. Eine wunderschön gelegene und perfekt in die Landschaft integrierte Lodge mit einem direkt ans Wasserloch gebauten Restaurant. Dort konnten wir dann bereits die ersten Flusspferde und Krokodile beobachten, während wir die Zeit bis zum nächsten Programmpunkt überbrückten. Dazu gab es natürlich auch einen erfrischenden Rock Shandy (Drink mit Angostura und zwei Sorten Schweppes) …

Unsere Unterkunft im Erindi Private Game Reserve

Unsere Unterkunft im Erindi Private Game Reserve (X100T f/8 1/150sec ISO-200 23mm) – vom: 2018-04-25 09:06:04

Um 15 Uhr starteten wir dann zur ersten ‘Safari’, wofür uns 2 geländetaugliche Fahrzeuge inklusive Guides zur Verfügung standen. So hat jeder Teilnehmer einen ‘Fensterplatz’ und um es vorwegzunehmen; wir haben in diesen 4 Tagen unzählige Tiere und Tierarten zu Gesicht bekommen und ich verzichte bewusst darauf, jede Begegnung einzeln zu beschreiben. Es war ein extrem schönes und interessantes Erlebnis.

Geländefahrzeug mit 6 x Fensterplatz

Geländefahrzeug mit 6 x Fensterplatz (X100T f/8 1/300sec ISO-200 23mm) – vom: 2018-04-25 09:53:11

Aufgrund der grossen Anzahl Tierbilder habe ich diese am Ende dieses Beitrags in einer Galerie zusammengefasst. Natürlich war es zum Teil fotografisch eine Herausforderung, da die Tiere nicht auf uns gewartet hatten und deshalb auch fast immer ziemlich schnell das Weite suchten. Auch die Lichtverhältnisse waren nicht immer perfekt, aber wir haben natürlich versucht, das Beste daraus zu machen. Zum eingangs erwähnten neuen Objektiv, kann eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Dieses hat sich vor allem dank dem grossen Zoombereich (180-400-560mm, dank integriertem 1,4x Konverter) und dem schnellen Autofokus an der Nikon D850 und D500 bestens bewährt.

Auch bei diesen Wildtiersafaris gehört der Sundowner zum Programm. Danach genossen wir im Restaurant am Wasserloch das Nachtessen, welches am reichhaltigen Buffet selbst zusammengestellt werden konnte.

Am nächsten Morgen ging es bereits um 7 Uhr auf die nächste ‚Safari‘, bei der das Highlight die Begegnung mit den Elefanten war! Um die Zeit zwischen der morgendlichen und der mittäglichen Safari auszunutzen, haben wir eine zusätzliche Safari gebucht. Bei dieser waren wir aber dann nur zu zweit, da sich sonst niemand dafür begeistern konnte. Es sind auch nicht viele brauchbare Bilder entstanden, da erstens unser Guide nicht viele Tiere gefunden hat (diese verkriechen sich in den Schatten) und zweitens, das Flimmern in der Luft der Mittagshitze die Bildqualität negativ beeinflusst hat.

Bei der dritten Safari an diesem Tag hatten wir dann noch einmal eine Begegnung mit Löwen. Dieses Mal trafen wir aber auf ein etwas jüngeres, männliches  Exemplar, welches sich dann auch richtig ins Licht positionierte. Danach hatte auch ich genug vom ewigen schütteln im Geländefahrzeug und so konnten wir uns, zufrieden vom Erlebten, um unser leibliches Wohl kümmern.

Zu unserem letzten Ziel, dem Okonjima Plains Camp, brachen wir am nächsten Tag auf. In diesem Camp erwarteten uns vor allem die Leoparden und die Geparden. Mehr zu diesem Camp und der AfriCat Foundation auf  der Okonjima Webseite. Auch in diesem Camp, welches ebenfalls wunderschön in die Landschaft integriert ist, waren wir am Ankunftstag am Nachmittag und am zweiten Tag jeweils am frühen Vormittag und am Nachmittag mit den Geländefahrzeugen unterwegs. Dazwischen besuchten wir auch noch die Geparde in den Gehegen und konnten auch die ‚Krankenstation‘ der AfriCat Foundation besichtigen.

Um die Raubkatzen in diesem doch 20‘000 Hektar grossen Gelände aufzuspüren, sind diese mit Sendehalsbändern ausgestattet. Doch auch wenn ein Tier geortet ist, gibt es keine Garantie, dieses auch zu Gesicht zu bekommen. So war es zum Teil ein Geduldspiel der Guides, welche mit den nicht gerade einfach zu manövrierenden Geländefahrzeugen (diese hatten sogar 4 Sitzreihen!) versuchten, so nahe wie möglich an die Katzen heranzukommen. Mehr als ein Bäumchen oder Busch musste daran glauben und wurde einfach niedergewalzt …

Doch für uns hat es sich gelohnt, da wir sehr nahe an eine Dreiergruppe Leoparden, welche auf einem Baum eine Beute verzehrten, herankamen. Auch eine Hyäne, welche vom Festmahl profitieren wollte, hat sich noch dazu gesellt. Eine kleine Auswahl der Tierbilder, wie bereits erwähnt, als separate Galerie ganz unten in diesem Beitrag. Weitere Galerien von dieser Reise werden später aufgeschaltet.

Exemplarisch für unsere luxuriösen Unterkünfte auf der ganze Reise, ein paar Bilder von meinen Räumlichkeiten im Okonjima Plains Camp.

Unterkunft im Okonjima Plains Camp

Unterkunft im Okonjima Plains Camp (X100T f/4 1/75sec ISO-200 23mm) – vom: 2018-04-25 14:03:50

Unterkunft im Okonjima Plains Camp

Unterkunft im Okonjima Plains Camp (X100T f/4 1/300sec ISO-200 23mm) – vom: 2018-04-25 14:04:11

Badezimmer in der Unterkunft

Badezimmer in der Unterkunft (X100T f/4 1/60sec ISO-800 23mm) – vom: 2018-04-25 14:05:48

Das traurigste Kapitel dieser Reise war dann natürlich die Heimreise, welche allerdings wie geplant und ohne jegliche Probleme verlief.

Zum Schluss aber noch etwas erfreuliches, nämlich mein Fazit zu dieser Reise. Und wenn ich mich wiederhole, nach drei Reisen mit Stefan Forster, es ist alles einfach schlichtweg perfekt organisiert und auch wenn sich Stefan manchmal überflüssig vorkam, auch der lokale Guide, Hartmut, war sensationell und hat uns sehr viele Informationen zu Namibia, den Tieren , den Leuten und der Wirtschaft in Namibia mitgegeben. Deshalb an beide ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön. Diese Reise kann ich wirklich jedem empfehlen der wundervolle Landschaften und eine artenreiche Tierwelt fotografieren möchte!

Zu guter Letzt noch das Gruppenfoto (Foto: Stefan Forster) sowie das Tracklog (Screenshot aus Adobe Lightroom), welches wir jeweils auch von Stefan bekommen. Ein nicht selbstverständlicher Service 🙂

Gruppenfoto (Foto: Stefan Forster)

Gruppenfoto (Foto: Stefan Forster)

Namibia 2018 Tracklog

Namibia 2018 Tracklog

Über die Navigation auf der linken Seite oder über diesen Link kommst Du zum zweiten Teil …

Bildergalerie mit fast allen Tieren, denen wir begegnet sind – sortiert nach Arten …

8 Mai 2018, von Beat

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Daniel Zinniker
Gast
Daniel Zinniker

Hallo Beat
Es macht Freude, Deinen Reisebericht zu lesen. Irgendwie kommt mir die Reise bekannt vor ,-)
LG Daniel und Theres

… kompakt hast Du unsere Reise mit treffenden Worten und Bildern zusammengefasst, Chapeau.

Ernst Fretz
Gast
Ernst Fretz

Sali Beat
Habe deine interessanten Reiseberichte mit tollen Bildern gelesen und habe sie mir gleich ausgedruckt. Gut gemacht, die muss ich mir auf die Seite legen!
Gruss Ernst