• Projekt Eisvogel

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Unzählige Male habe ich dieses Jahr versucht, einen Eisvogel in freier Wildbahn zu fotografieren. Einige Male war ich nahe dran, geklappt hat es aber leider nie!

Das liegt aber vor allem an der fehlenden Zeit, da davon sehr viel investiert werden müsste, um so ein Projekt zum Erfolg zu bringen. Da ich aber eigentlich über das nötige Equipment verfüge, habe ich kurzentschlossen dieses zusammengepackt und bin ins Vogelschutzzentrum nach La Sauge gefahren. Auch da gibt es zwar keine Garantie, dass ein Eisvogel fotografiert werden kann, aber die Chance ist doch um einiges höher, zumal durch die vorhandenen Hides die Distanz zu den doch eher kleinen Vögeln um einiges geringer sein kann.

Eingepackt habe ich die Nikon D5 und D500, das 800mm und das 200-500mm Objektiv sowie das stabile Dreibein-Stativ mit Wimberley-Head. Vorort hat sich dann aber schnell gezeigt, dass aufgrund der Platzverhältnisse das Stativ nicht genutzt werden kann und dass nur die allerlängste Brennweite überhaupt Sinn macht. Diese ergibt sich aus der Kombination D500 mit 800mm Objektiv, da sich durch den Cropfaktor von 1,5 der Kamera die Brennweite auf 1200mm verlängert.

Bei den ersten Bildern war ich positiv von deren Schärfe überrascht (ich hatte zur Kontrolle eine Bildschirmlupe dabei) und auch bei der Sichtung am PC hat sich bestätigt, dass dies eine absolute ‘Hammerkombination’ ist. Seit ein paar Monaten habe ich alle Kameras auf Back Button AF eingestellt. Der AF Selbst ist auf AF-C und 3D eingestellt. Bei den übrigen Einstellungen stelle ich die Blende und Zeit fix ein (Mode M) und aktiviere den Auto-ISO mit einem Bereich von 100 – 6400 ISO. Im Mode M habe ich auch so jederzeit die Möglichkeit, Blende und Zeit individuell anzupasssen.

Ein einziges Mal ist heute der Eisvogel in La Sauge für ein paar Minuten vor den Hides herumgeflogen und so hatte ich doch die langersehnte Gelegenheit, diesen wirklich schönen Vogel aus nächster Nähe zu fotografieren.

20 September 2017, von Beat

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