Am dritten Tag unserer Norwegen Reise verlassen wir Reine in Richtung Hennigsvaer. Da sich das Wetter nicht gerade von seiner freundlichen Seite zeigt, ist die Motivation zu fotografieren nicht gerade sehr gross. Trotzdem legen wir einige Fotohalte ein und versuchen das Beste aus den Gegebenheiten herauszuholen.

Ytresand Beach (Lofoten) mit der Drohne

Langzeitbelichtung am Utakleiv Beach

Fotohalt bei Lyngvaer

Im Bryggehotel in Henningsvaer geniessen wir ein gutes Nachtessen und am nächsten Tag brechen wir zeitig auf zu unserem nächsten Ziel, Andenes auf den Vesteralen. Auf dem Weg dahin sichten wir einige Seeadler und versuchen auch, diese zu fotografieren. Leider gelingt dies nur bedingt, da diese Vögel sehr scheu sind und bei jedem noch so vorsichtigen Annäherungsversuch sofort davon fliegen.

Seeadler mit 750mm Brennweite – weit weg!

Vor Andenes besuchen wir noch den Strand mit den Dünen bevor wir dann im Andriken Hotel einchecken um uns für die Whale Watching Safari vorzubereiten. 5 Schichten Kleider, Kappe und Handschuhe und natürlich für alle die an Seekrankheit leiden, Pille schlucken. Um ca. 18 Uhr startet die Tour. Nachtessen im Hotel ist auf ca. 23 Uhr angesetzt. Diese Whale Watching Tour war für mich ein absolutes Highlight dieser Reise, zumal ich überhaupt keine Probleme auf dem schwankenden Schiff hatte. Zudem war ich mit der Nikon D500 und dem 200-500mm Telelobjektiv auch genau richtig ausgerüstet. Drei mal konnten wir den gleichen Pottwal beim Luft holen und dem darauf folgenden Abtauchen fotografieren. Die Crew wusste immer im voraus, wann der Wal abtaucht und hat dies auch entsprechend angekündigt. Mehrer Mitglieder unserer Reisegruppe haben davon leider nichts mitbekommen, da sie mit schwerer Seekrankheit zu kämpfen hatten.

Abtauchender Pottwal

Nach der Rückkehr gabs dann, auch dank der Flexibilität des Hotels, ein sehr spätes Nachtessen. Danach war aber nicht etwa schlafen angesagt, sondern Mitternachs-Sonne fotografieren am Stand mit den Dünen. So platzierten wir unsere Stative im Sand und warteten darauf, dass die Sonne durch die Wolken bricht. Dies war mehrere Male der Fall und so entstanden sehr stimmungsvolle Bilder.

Warten, bis die Mitternachts-Sonne durchbricht (Handy Photo)

Die Sonne bricht durch (Sonnenstern dank Nikon 50mm Objektiv)

Obwohl wir bis um 1:30 Uhr am Strand fotografiert haben, mussten wir am Morgen bereits um 6 Uhr wieder aufstehen, da wir um 9 Uhr die Fähre nach Senja erwischen mussten. Dies hat dann auch bestens geklappt und so legten wir um ca. 10:30 Uhr mit der Fähre in Senja an.

Im dritten und letzten Teil dieses Berichts besteigen wir noch einmal einen 460m hohen Berg und besuchen weitere sehenswerte Fotospots, bevor wir uns dann via Sommaroy auf den Weg nach Tromsö machen.

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2 Juli 2017, von Beat

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