Nach der Ankunft mit der Fähre auf Senja fahren wir direkt nach Fjordgard, von wo aus wir in die Nähe des Mount Segla (ca. 600m ü. M.) auf ca. 460m hochwandern. Dabei müssen sogar Schneefelder traversiert werden. Von diesem Punkt aus hat man eine Super Aussicht auf Teile von Senja mit dem markanten Mount Segla im Vordergrund. Nachdem der schlimmste Muskelkater der ersten Wanderung abgeklungen war, ging es diesmal schon viel besser …

Blick auf den Berg Segla (Senja)

Da sich das Wetter wieder einmal von seiner besten Seite zeigte, blieben wir ziemlich lange an diesem Ort, genossen die Ruhe und die wärmende Sonne. Auf der Fahrt ins Hotel machten wir noch bei einem sehr schönen Wasserfall halt.

Wasserfall auf Senja

Nach dem einchecken im Hotel Hamn i Senja stand ein Nachtessen im Restaurant des Hotels auf dem Programm. Dabei ass ich zum ersten mal ein Rentier Filet, welches sehr gut geschmeckt hat. Auch gesamthaft war das Essen und auch der Wein erstklassig!

Am Tag darauf war dann das Wetter wieder grau und regnerisch, was uns aber nicht davon abhielt, in das Naturschutzgebiet bei Mefjordvaer zu fahren um da fotografisch interessante Objekte zu finden. Im Restaurant in Mefjordvaer gab dann zum aufwärmen eine Fischsuppe.

Im Naturschutzgebiet bei Mefjordvaer

Zurück im Hotel liessen wir bei etwas besserem Wetter die Drohne steigen und wieder einmal war die Sicht von oben spektakulär…

Spektakuläre Bilder mit der Drohne bei Hamn i Senja

Am darauffolgenden Tag war dann wieder packen angesagt, da die Reise, mit dem Ziel Sommaroy auf dem Festland, weiterging. Da wir viel Zeit hatten, haben wir auf dem Weg zur Fähre mehrere Stopps eingelegt.

Mit der Drohne beim Aussichtspunkt Richtung Skaland (Senja)

Per Zufall haben wir dann auch noch einen Elch gesichtet, welcher auch die Ruhe bewahrte, als er einer Schar ‘Paparazzis’ gegenüber stand.

Ein Elch auf Senja

Nach der kurzen Überfahrt mit der Fähre und dem einchecken im Arctic Hotel in Sommarory genossen wir zuerst ein Nachtessen bevor wir uns für eine Nachtsession auf den Weg in die Höhe machten. Ein Hügel mit ca. 200m ü. M. war unser Ziel. Dort richteten wir uns ein und warteten geduldig, bis die Sonne die Wolken durchbricht. Leider wollte das nicht so richtig klappen, so dass nur wenige Bilder entstanden.

Nächtliche Stimmung auf dem Hügel bei Sommaroy

Am nächsten Morgen stiegen wir nochmals auf diesen Hügel, aber nicht mehr bis ganz oben, da wir den Strand fotografieren wollten. Bei der Rückkehr zu den Autos ergab sich dann noch die Gelegenheit, einen uns unbekannten Vogel zu fotografieren. Wie spätere Recherchen ergaben, handelte es sich dabei um einen Rotschenkel.

Rotschenkel bei Sommaroy

Eine weitere Begegnung mit Tieren, nämlich mit Rentieren hatten wir dann noch zum Abschluss auf  der Fahrt von Sommaroy nach Tromsö.

Begegnung mit Rentieren

Angekommen in Tromsö fuhren wir mit der Gondelbahn zum Aussichtspunkt von dem man einen wunderbaren Ausblick über diese sehr speziell gelegene Stadt hat.

Panorama von Tromsö

Nach dem letzten gemeinsamen Nachtessen hiess es dann packen und noch ein bisschen schlafen, da um 3:30 Uhr bereit wieder Tagwache war. Um 6:35 Uhr flogen wir ab Richtung Oslo wo wir ohne Probleme auf den Anschlussflug nach Zürich umstiegen. So kamen wir planmässig um ca. 13 Uhr in Zürich an.

Im Anflug auf Zürich

Im Gegensatz zu Norwegen, wo es durchschnittlich relativ kühl war, herrschte in der Schweiz eine für den Juni ungewöhnliche Hitzewelle. Daran mussten wir uns zuerst wieder gewöhnen …

Fazit: Wie bereits Eingangs erwähnt, eine von photocube.ch perfekt organisierte Reise mit sehr guten Unterkünften und einem sehr abwechslungsreichem Programm. Danke an Stefan Forster und Bruno Birkhofer für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre kompetente Unterstützung!

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3 Juli 2017, von Beat

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